Mittwoch, 9. September 2015

Eine Freundschaftsgeschichte

Zoey war wütend.
Richtig wütend.
Eigentlich wollte sie an Donnerstag mit Nina ins Kino gehen.
Doch das konnte sie sich jetzt aufzeichnen.
Denn gerade eben wollte sie ihre Mutter um Erlaubnis bitten.
Aber was sagte die?
Nein!!!!!!! Und warum? Weil ihre blöde Großcousine Sahra zu Besuch kommen sollte.

Zoey holte ihr Handy aus der Hosentasche und tippte eine SMS an Nina, denn Zoey musste jetzt unbedingt mit ihrer besten Freundin reden.
Außerdem fragte sie Valerie, ob sie zum Park kommen könnte.
Als Zoey zum Park kam sah sie Nina schon von weitem.
Nachdem  Zoey sie begrüßt hatte kam auch schon Valerie.
Wie immer sah sie wie ein Topmodel aus.
Ihre brünetten Haarre hatte sie zu einem hohen Pferdeschwanz zusammengebunden und ausserdem trug sie einen beigefarbenen Mantel und enge blaue Leggins und natürlich hohe Plateauschuhe.
Was wäre Valerie ohne sie.

"Hi, Valerie! begrüßte Zoey sie."
Danach schüttete sie ihren freundinnen ihr Herz aus
" Du Ärmste!",  meinte Nina, als sie fertig war.
"Eine richtige Gemeinheit!", sagte Valerie empört.
"Deine Mutter weiß doch, dass du dich total aufs Kino gefreut hast!"
"Ja,aber das schlimmste ist doch, dass ausgerechnet SAHRA zu Besuch kommt!
dabei weiss Mama genau, dass ich sie nicht ausstehen kann!" , rief Zoey.
"Naja, vielleicht ist sie ja jetzt ganz nett?", meinte Nina.
Das war mal wieder typisch für sie.
"Oh mein Gott, schon so spät?!", rief Valerie plötzlich.
"Stimmt, ich muss auch heim!", sagte Nina.
Die drei Mädchen verabschiedeten sich von einander und gingen heim.

Der nächste Tag war nicht nennenswert.
Doch am Mittwochabend, gerade als Zoey zu Bett gehen wollte, fragte ihre Mutter sie, ob sie miteinander reden könnten.
Zoey sagte ja.
"Es tut mir leid, aber gerade aber gerade eben hat Sahra angerufen und hat... hat gesagt...", anscheinend fiel es Zoeys Mutter sehr schwer es  zu saqgen.
"Sahra hat gesagt, dass sie doch nicht kommen kann!" platzte sie heraus.
"Es tut mir so leid, ich weiß, wie gern du sie magst, aber sie hat einen neuen Job und muss ins Ausland", entschuldigte sich die Mutter.
"Macht  nichts, Mama", sagte Zoey.
"Dann geh ich halt ins Kino."
"Oh, ich hab dir ganz vergessen zu sagen, dass das nicht geht", meinte ihre Mutter.
Zoey wunderte sich: "Aber Sahra kommt ja nicht!"
"Aber mein Neffe Antonio!", rief die Mutter.
"Wir gehen mit ihm in den Zoo!"
"Oh nein, der hat mir grade noch gefehlt", stöhnte Zoey, denn sie hasste Antonio.

Schnell ging sie ins Bett und schrieb an Valerie und Nina eine SMS, in der sie ihnen erzählte, was passiert war und was sie tun sollte.
Gleich darauf kamen zwei SMS zurück, mit Trost und Ideen.
Zoey grinste und tüftelte die ganze Nacht mit ihren Freundinnen per SMS an einem perfekten Fluchtplan.
Ja, die beiden waren wirklich unzertrennliche Freundinnen!


Eine Geschichte von: Ina
und getippt von: Patrick und Ina